Übelkeit bei Kindern – Ursachen und Linderung ohne Medikamente

Übelkeit bei Kindern ist keine Seltenheit. Es kommen verschiedene Ursachen in Betracht – von unverträglichen Lebensmitteln bis hin zu positiver oder negativer Aufregung. Oftmals tritt auch beim Reisen Übelkeit auf. Gemeinhin sind die Gründe für das Unwohlsein relativ harmlos und gut zu behandeln. Dieser Beitrag informiert Sie ausführlich, wie Übelkeit beim Kind einzuschätzen ist und wie Sie Ihrem Nachwuchs ohne Medikamente helfen können.   Warum Übelkeit bei Kindern häufiger auftritt als bei Erwachsenen Dass Kinder schneller und häufiger unter Übelkeit leiden als Erwachsene, liegt daran, dass ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Es muss erst noch lernen, Erreger von Magen-Darm-Infektionen zuverlässig abzuwehren. Bei Reiseübelkeit kommt noch der Punkt hinzu, dass der Gleichgewichtssinn eines Kindes beim Auto-, Bus- oder Schifffahren sowie beim Fliegen rasch(er) durcheinander kommt.   Typische Ursachen von Übelkeit bei Kindern in der Übersicht durch Viren oder Bakterien ausgelöste Magen-Darm-Infektionen schlechte Verträglichkeit konsumierter Lebensmittel (z.B. extrem fetthaltige Speisen oder eiskalte Getränke) positive oder negative Aufregung seelische Probleme (z.B. Überforderung in der Schule) Gehirnerschütterung nach einem Sturz (Übelkeit als mögliches Symptom) Kopfschmerzen (z.B. bei Migräne) Reiseübelkeit (z.B. bei längeren Autofahrten)  Extra: Reiseübelkeit unter der Lupe Von den genannten Ursachen ist Reiseübelkeit eine der häufigsten. Oft muss sich ein Kind bereits übergeben, wenn lediglich eine kurze Autofahrt zum nächsten Supermarkt ansteht. Noch wahrscheinlicher und intensiver wird Übelkeit bei Kindern im Falle längerer Reisen – ob mit dem Auto, Bus, Schiff oder Flugzeug. Wie bereits angedeutet, ist das Hauptproblem der Gleichgewichtssinn beim Kind. Im Detail: Meist passen die Informationen, die das Auge bei der Fahrt- oder Flugbewegung erhält, nicht zum Gefühl der Fortbewegung des eigenen Körpers. Dies liegt daran, dass sich...

Starke Knolle gegen Reiseübelkeit: Ingwer

Ingwer: Starke Knolle gegen Reiseübelkeit Ingwer ist weit mehr als ein leckerer Scharfmacher in der exotischen Küche: Seit Jahrtausenden hat die tolle Knolle ihren festen Platz in der asiatischen Medizin. Vor allem gegen Übelkeit wird das fernöstliche Gewächs geschätzt.  Dass Ingwer Übelkeit und Brechreiz sowie eine ganze Reihe weiterer Beschwerden lindert, ist mittlerweile auch in zahlreichen wissenschaftlichen Studien bestätigt*. Ingwer (Zingiber officinale) ist wahrlich eine tolle Knolle: Seine Heilkräfte gegen Übelkeit und Brechreiz lassen sich mit der Wirkung des chemischen Mittels Dimenhydrinat vergleichen. Denn Ingwer liefert wertvolle, natürliche Wirkstoffe: Allem voran die „Scharfmacher“ Gingerole und Shoagole. Deutsche Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Scharfstoffe an Serotonin-Rezeptor-Ionenkanälen angreifen, die am Erbrechen beteiligt sind**. Deshalb ist Ingwer ein wirkungsvolles Mittel gegen Reiseübelkeit.  Die heilsame Wirkung des Ingwers ist Chinesen und Indern schon seit Jahrtausenden bekannt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat die tolle Knolle ihren festen Platz gegen seine ganze Reihe von Leiden. Auch wissenschaftlich ist mittlerweile belegt, dass Ingwer gegen Übelkeit und Brechreiz sowie gegen Schmerzen durch Verspannungen, Rheuma, Arthritis oder Migräne hilft***. Darüber hinaus liefert das fernöstliche Gewächs dem Körper wertvolles Eisen, Vitamin C und B6, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor. Kombiniert mit Akupressurbändern gegen Übelkeit ist Ingwer auch in Bonbon-Form zum Lutschen gut geeignet für eine beschwerdefreie Reise. * z.B. E.Ernst/M.H. Pittler: Efficacy of ginger for nausea and vomiting. In: British Journal of Anaesthesia 84 (3): 367-71 (2000) ** Professor Eugen Verspohl, Pharmakologe am Pharmazeutischen Institut der Universität Münster (Quelle: Apotheken Umschau http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Warum-Ingwer-so-gesund-ist-106499.html) *** Literaturhinweise: 1. Acta Otolaryngol. 1988 Jan-Feb;105(1-2):45-9. Ginger root against seasickness. A controlled trial on the open sea. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3277342?dopt=Abstract 2. Yamahura J, Huang Q, et al: Gastrointestinal motility enhancing effect...

So genießen Sie die Schwangerschaft – ohne Übelkeit und Erbrechen

So genießen Sie die Schwangerschaft – ohne Übelkeit und Erbrechen   Die SEA-BAND mama! Akupressurbänder  beruhigen den Bauch medikamentenfrei und schnell ohne Nebenwirkungen auf Mutter und Kind.  Endlich schwanger! Doch bei vielen Frauen wird die Freude auf das Baby von Übelkeit gebremst. Um das Ungeborene nicht zu gefährden, lehnen Schwangere Medikamente meist ab. Übelkeit ist eine der häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft – acht von zehn Frauen leiden darunter. Die Probleme reichen dabei von einem flauen Magen am Morgen bis hin zu ganztägiger Übelkeit mit häufigem Erbrechen. Diese typischen Schwangerschaftsbeschwerden treffen werdende Mütter meist bis zur 16. Schwangerschaftswoche. Bei einigen halten sie jedoch über die gesamte Schwangerschaft hinweg an. Natürlich tun Frauen alles, um das zarte Leben in sich zu schützen. Medikamenten-Einnahme kommt für sie deshalb nicht in Frage! Die Devise „Durchhalten“ muss aber nicht sein: Mit Akupressurtechniken wird Übelkeit in der Schwangerschaft schnell ausgeschaltet – ganz ohne Medikamente und damit völlig risikolos für das Kind! Durch sanften Druck auf den Akupunkturpunkt P6 (Nei-Kuan Punkt) an beiden Handgelenken aus. Dadurch wird die Schwangerschaftsübelkeit (bei zwei von drei Frauen) schon nach zwei bis fünf Minuten wirksam gelindert. Dies wurde in mehreren wissenschaftlichen Studien bestätigt.* In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Akupressur gegen Übelkeit bereits seit über 4000 Jahren erfolgreich angewendet. Akupressurbänder, wie z.B. SEA-BAND mama!, übernehmen für die Schwangere diese Massage der Akupressurpunkte. Für werdende Mütter bedeutet dies, mit Akupressurbändern ein erfolgreiches aber sanftes Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen an der Hand zu haben. Solange die werdende Mutter trotz Übelkeit und Erbrechen noch genug essen und trinken kann, schaden diese unangenehmen Begleiterscheinungen dem Kind nicht. Die Frau wird davon aber stark belastet: Sie ist...

Hyperemesis gravidarum: Das unterstützt Sie im Kampf gegen die ständige Übelkeit

Jede Schwangerschaft ist ein Ausnahmezustand. Eine Zeit der Freude und Sorge, eine Zeit erstaunlicher körperlicher Veränderungen. Fast keine Schwangerschaft verläuft komplikationslos – aber im Allgemeinen halten sich die Beschwerden mit der Vorfreude auf das große Ereignis in der Waage. Emesis gravidarum ist eine Form der Schwangerschaftsübelkeit, die nahezu alle Frauen kennen. In den ersten zwölf Schwangerschaftswochen, manchmal auch bis zur Schwangerschaftwoche (SSW) 16 stellen sich Übelkeit und Erbrechen Tag für Tag ein. Sie gewinnen jedoch nicht die Überhand und werden nicht zu einem gesundheitlichen Problem für die Schwangere und ihr werdendes Kind. Anders sieht das bei der Hyperemesis gravidarum aus. Dieses schwere Übelkeitsgefühl setzt meist ab der sechsten SSW ein, erreicht seinen Höhepunkt in der zwölften Woche und klingt um SSW 20 allmählich ab. Manche Frauen müssen den chronischen Zustand bis zur Niederkunft ertragen. Hyperemesis wirkt zermürbend, zehrend, erschöpfend und kann Frauen zur Verzweiflung bringen. Ihre schweren Formen gehören in medizinische Behandlung. Wie erkenne ich, ob einfache Übelkeit oder Hyperemesis gravidarum vorliegt? Wann wird eine „normale“ Schwangerschaftsübelkeit (Emesis) zur Hyperemesis? Um eine Abgrenzung zur Emesis gravidarum zu schaffen, orientieren sich Mediziner an Zahlenwerten. Laut der gängigsten Definition leidet eine Schwangere an Hyperemesis, wenn sie sich mehr als fünfmal am Tag erbrechen muss und infolgedessen mehr als fünf Prozent ihres Körpergewichts verloren hat. Die Hyperemesis wird in zwei Schweregrade eingeteilt: Schwangere, die an Grad I leiden, weisen die Symptome Übelkeit, Erbrechen und Krankheitsgefühl auf; in Grad II kommen Störungen des Stoffwechsels, des Wasser- und Mineralhaushalts hinzu. Die Ursachen werden unter Medizinern noch diskutiert. Früher hielt man allein psychische Faktoren für ausschlaggebend; heute wird die Entstehung differenzierter gesehen. Welche Erkrankungen haben...

Migräne-Übelkeit ohne Medikamente lindern

Migräne plagt alleine in Deutschland etwa acht Millionen Menschen, davon etwa doppelt so viele Frauen wie Männer. Schon Kinder leiden an den heftigen Kopfschmerzattacken, schätzungsweise sind bis zu 5 % aller Klein- und Schulkinder hierzulande betroffen. Häufig geht Migräne mit Übelkeit und Erbrechen einher. Im Interesse vor allem der Kinder, aber auch aller anderen Betroffenen gibt es Linderung auch ohne Medikamente. Erfahren Sie mehr über Migräne, Migräne-Übelkeit und deren Symtome Krankheitsentstehung Behandlung Anwendung von Hilfsmitteln   Symptome Bei der Migräne handelt es sich um eine Erkrankung des Nervensystems. Hauptsymptom ist ein pochender, pulsierender Kopfschmerz, der meist einseitig auf einer Kopfhälfte auftritt, sich aber auch über den gesamten Kopf ausbreiten kann. Die Attacken treten unregelmäßig mehrmals im Jahr auf, bei manchen Patienten sogar mehrfach im Monat. Die Symptome dauern dabei meist mehrere Stunden bis hin zu drei Tage an. Begleitet werden die Kopfschmerzen häufig von einer Überempfindlichkeit gegenüber Lärm, Licht und Gerüchen, was bei bis zu 80 % der Betroffenen Übelkeit und Erbrechen zur Folge hat. Einige Migränepatienten erleben vor den Attacken eine so genannte Aura. Das sind beispielsweise Sehstörungen wie Lichtblitze oder Flackern, Schwindel, Sprachstörungen oder Taubheitsgefühle. Krankheitsentstehung Die Ursache der Krankheit ist noch nicht vollständig erforscht. Wissenschaftler haben in bestimmten Bereichen des Gehirns eine gesteigerte Aktivität während der Anfälle beobachtet. Dabei handelt es sich vermutlich um regional begrenzte Entzündungen, die sich in den zuvor beschriebenen Symptomen äußern. Jedoch gibt es Zusammenhänge mit den Lebensumständen der Betroffenen in Bezug auf die Entstehung der einzelnen Schmerzanfälle. So können Schlüsselreize wie Stress, Hormonschwankungen, Veränderungen im Tagesrhythmus oder auch der Genuss bestimmter Lebensmittel eine Attacke auslösen. Die Diagnose der Migräne sollte in einer Praxis für Neurologie gestellt werden. Für die Experten ist die Migräne gut von vergleichbaren...