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Morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft

Die meist morgendliche Übelkeit in der Schwangerschaft sind für viele Frauen das erste Anzeichen für eine Schwangerschaft. Das Unwohlsein tritt nämlich hauptsächlich in den ersten 11-12 Schwangerschaftswochen auf und klingt danach meistens ab oder verschwindet komplett. Dennoch ist die Übelkeit gerade in der Lebenssituation einer Schwangeren besonders unangenehm. Wir haben uns umgeschaut und die besten Tipps von den Menschen gefunden, die sich professionell mit dem Thema Schwangerschaft und Geburt auseinandersetzen – die Hebammen und Mütter in Personalunion.

Hebammen Tipp Nr. 1: Essen gegen die Übelkeit

Es mag’ sich komisch anhören, aber “gegen die Übelkeit essen” soll tatsächlich helfen.

Wann und wie viel essen?

Wichtig dabei ist, sich nicht wahllos einmal vollzustopfen, sondern kleine, leichte Häppchen über den Tag verteilt – das hält den Blutzuckerspiegel einigermaßen konstant.

Was sollte ich essen, damit mir nicht noch mehr übel wird?

Das kann jede Frau für sich in der Situation am besten beurteilen. Es sollte der Schwangeren schmecken und natürlich die Übelkeit nicht verstärken oder gar ekel hervorrufen. Bei manchen Frauen ist es ein warmes essen, nach dem anderen und bei anderen kleine Snacks, Obst oder Süßigkeiten.

Hebammen Tipp Nr. 2: Mandeln kauen

Wir bleiben beim Essen bzw. bei Snacks. Einige Hebammen schwören auf das Kauen von Mandeln – das regt den Speichelfluss an und lenkt ein wenig von der Übelkeit ab.

Hebammen Tipp Nr. 3: Keine enge Kleidung tragen und sich Luft verschaffen

Wenn die Klamotten, Halskettchen, Gurte oder Schals einengen, sollte man sich davon befreien und Luft verschaffen (das gilt natürlich nicht für den Anschnallgurt während der Fahrt ;-)). Das befreit den Hals, lindert den Würgereiz und befreit auch im Kopf. Leichte Kleidung mit leichtem Schuhwerk heißt die Devise.

Hebammen Tipp Nr. 4: “Spezi” trinken

Warum? Ist doch eigentlich egal, wenn’s hilft 😉

Hebammen Tipp Nr. 5: Morgens im Bett liegen bleiben

Wer es morgens ruhig angehen lässt und das “Frühstück” in Form von kleinen Snacks im Bett zu sich nimmt, kann tatsächlich die Übelkeit lindern und auf später “verschieben” und denken “der frühe Vogel kann mich mal!”

Hebammen Tipp Nr. 6: Massage des Akupressurpunktes am Handgelenk

Haben wir es nicht schon immer gesagt? 😉 Die Massage der Pulsregion unterhalb der Handgelenke mit leichtem Druck, kann die Übelkeit lindern. Da man aber nicht den ganzen Tag massierend durch die Gegend laufen kann, gibt es hierzu auch Hilfsmittel, die den richtigen Akupressurpunkt, ohne eigenes dazutun und permanent, stimulieren. Welche Hilfsmittel das sind? Einfach hier klicken!

Hebammen Tipp Nr. 7: Zitronenwasser trinken oder Zitronenduft schnuppern

Das mit der Geruchsempfindlichkeit ist so eine Sache. Der Zitronengeruch soll manchen Schwangeren helfen, unangenehme(re) Gerüche “wegzugschnuppern”. Ein Glas Wasser mit etwas Zitronenaroma soll ebenfalls mildernd auf die Übelkeit wirken.

Hebammen Tipp Nr. 8: In der Ruhe liegt die Kraft!

Ruhig bleiben, frische Luft schnappen und das, was ist, erst mal akzeptieren. Sich über Übelkeit aufregen bewirkt nämlich nur das Gegenteil. Das Gespräch mit einer Hebamme (um die man sich so oder so sehr rechtzeitig kümmern sollte, ist natürlich auch sehr beruhigend. ACHTUNG: In schlimmen Fällen, wie zum Beispiel bei der krankhaften und andauernden Übelkeit, der Hyperemesis Gravidarum, sollte jedoch dringend ein Arzt zurate gezogen werden.